Präventive Schutzmaßnahmen: Handyhüllen & Co.

erstellt am: 13.10.2015 | von: admin | Kategorie(n): Artikel

In dem Hauptartikel zu unserem Handyversicherung Vergleich haben wir bereits erläutert, dass es durchaus Sinn machen kann sich um die Sicherheit seines Smartphones im Voraus zu kümmern und zwar ganz egal, ob es versichert ist oder nicht. Nun wollen wir diese Option etwas genauer unter die Lupe nehmen.

Handyhüllen: Übersicht und Bewertung aktueller Typen und Arten, sowie des Materials

Der Markt für Handyzubehör ist aktuell so vielfältig, wie nie zuvor. Moderne Handyhüllen bestechen durch verschiedene Farben und Muster, Formen und ausgefallene Designs.
Doch Vorsicht: denn nicht jede Hülle hält in Sachen Schutz wirklich das, was sie verspricht!

Wir nehmen uns in diesem Artikel nun vor die Smartphone Hüllen ausschließlich aus der Schutzperspektive zu betrachten, welche im Folgenden vorgestellt und nach ihrem Schutzgrad bewertet werden.

Typen und Arten

Backcover
Bei der Backcover handelt es sich um eine Hülle klassischer Art, die den „Rücken“ des Smartphones schützt, so wie man es sich eben vorstellt. Je nach verwendetem Material kann die Backcover vor allem gegen Kratzer und Stöße eine durchaus potente Schutzmöglichkeit darstellen, ihre Nachteile liegen jedoch ganz klar auf der Hand. Sie schützt nun mal eben nur die eine Seite des Telefons.

Eine typische Backcover sieht so aus:
Backcover

Flip Case und Etui
Die Flip Case’s und Etui‘s stellen praktisch Hüllen dar, die sich meistens mithilfe eines Klebeverschlusses auf- und zuklappen lassen. Aus der Schutzperspektive eignet sich dieser Typus vor allem gegen Kratzer, Stöße und Stürze zwar besser, als die Backcover, jedoch nur so lange das Flip Case bzw. Etui zu bleibt.

Ein typisches Flip Case oder Etui sieht so aus:

etuiFlip Case

Skin
Unter den Skins versteht man ziemlich dünne Folien verschiedener Farben und Muster, die sich auf das Smartphone kleben lassen.
Aus dekorativer Sicht Top, als Schutzfunktion eher Flop. Ist höchstens in der Lage Ihr Smartphone vor kleinen Kratzern zu schützen.

Eine Skin sieht folgendermaßen aus:
Skin

Bumper
Ein Bumper deckt praktisch nur die Ränder des Smartphones, wodurch von einem umfassenden Schutz hier wohl keine Rede sein kann.

Ein Bumper sieht so aus:

Bumper

Schutzfolie
Eine Schutzfolie wird auf das Display geklebt und soll diesen vor Fingerabdrücken und Kratzern schützen, was diese Art auch wunderbar schafft. Gegen Stöße und Stürze ist sie jedoch wohl nicht das optimale Mittel.

Schutzfolie

Gemischte Typen
Die beste Schutzfunktion, außer der Handyversicherung, stellen unserer Meinung nach gemischte Typen dar. Wenn man beispielsweise eine Backcover mit einer Schutzfolie kombiniert, dann reduziert sich das Schadensrisiko enorm. Außerdem sind auf dem Markt Handyhüllen präsent, die einen 360° Schutz bieten. Das folgende Bild demonstriert si in voller Pracht:

gemischt

Material

Kommen wir nun mal zu einem nicht weniger wichtigen Kriterium bei der Bewertung der Schutzfähigkeit einer Smartphone Hülle, nämlich zu dem Material.

Leder
Leder, egal ob echt oder nicht, eignet sich aus Schutzsicht wunderbar für den Einsatz in den Handyhüllen. Egal, ob Staub, Dreck, Sturz oder Flüssigkeitsschäden, Ihr Smartphone wird vor all diesen Gefahren, vorausgesetzt die Hülle ist geschickt konstruiert, d. h. das ganze Telefon umwickelt, verschont bleiben.

Metall
Dasselbe trifft auch eigentlich auf die Materialart „Metall“. Jedoch bei Stürzen, insbesondere aus höheren Höhen, dürfte dieses Material verglichen mit Leder einige Nachteile haben.

Filz
Liegt super angenehm in der Hand und zeichnet sich allgemein durch einen erhöhten Komfortgrad aus, ist jedoch als Schutzmaßnahme eher eine sekundäre Option, da nicht flüssigkeitsresistent.

Plastik, Gummi und Silikon
Plastik, Gummi und Silikon schützen wunderbar gegen Staub, Kratzer, Flüssigkeiten und teilweise sogar gegen Stürze, der Unterschied zwischen den beiden liegt jedoch bei der Wahrnehmung: Plastik ist hart, Silikon weicher und Gummi ganz weich.

Fazit

Grundsätzlich eignen sich Handyhüllen als präventive Schutzmaßnahmen schon recht gut, das Augenmerk bei der Wahl einer passenden Hülle sollte allerdings auf die Konstruktion gerichtet werden. Dabei sind Kombinationen verschiedener Typen nicht zu vernachlässigen.

Natürlich konnten wir in diesem Artikel nicht auf alle Merkmale, wie beispielsweise Gewicht, Formen, Modelle u. s. w. einer Handyhülle eingehen. Doch spätestens nach diesem Artikel sollte jedem klar sein, dass keine Handyhülle der Welt einen hundertprozentigen Schutz bieten kann. Wer den sucht, der wird um eine Handyversicherung wohl nicht mehr herumkommen können.